Funktionelle und entzündliche Erkrankungen des Magens

Bei Schwierigkeiten im physiologischen Verdauungsprozess wurde der bekannte Name Dyspepsie gegeben, während bei einem lediglich gestörten Funktionszustand der Begriff Verdauungsstörung häufiger verwendet wird. Diese Unterscheidung, die zu jeder Zeit schwierig zu treffen ist, mag willkürlicher als real erscheinen; und insofern sie keinen wichtigen praktischen Punkt beinhaltet, wird der Autor des vorliegenden Artikels die Begriffe austauschbar als Hinweis auf eine funktionelle Störung des Magens verwenden, d.h. Störungen des Verdauungsprozesses, die nicht mit Veränderungen des entzündlichen Charakters verbunden sind, soweit wir wissen. Laut den Kijimea Reizdarm Erfahrungen kann Medikamentierung hier für Linderung sorgen. Diese sind Medikamente auf Basis des Bifidobacterium B. bifidum MIMBb75.

Es ist natürlich schwierig, eine Krankheit zu definieren, deren Ätiologie so direkt mit so vielen verschiedenen krankhaften Zuständen zusammenhängt.

In der Tat gibt es nur wenige allgemeine oder lokale Krankheiten, die nicht irgendwann in ihrer Geschichte mit einer mehr oder weniger starken Störung des Verdauungsprozesses in Verbindung gebracht werden.

Im Sinne der Einschränkung wird daher davon ausgegangen, dass es sich hier um chronische funktionelle Formen der Verdauungsstörungen handelt, die zumindest weitgehend von einem rein nervösen Element abhängen und deshalb nicht selten als sympathische Dyspepsie bezeichnet werden.

Es wurde bezweifelt, ob solche Krankheitsformen überhaupt existieren, aber dass wir auf rein funktionelle Formen der Dyspepsie stoßen, die der Dyspepsie apyretica von Broussais entsprechen, scheint eine anerkannte klinische Tatsache zu sein. (Quelle: www.schleim-im-stuhl.eu)

Funktionelle Dyspepsie (Atonische Dyspepsie, Verdauungsstörungen).

Was die genaue Beziehung zwischen Verdauungsstörungen und dem Nervensystem ist, verstehen wir vielleicht nicht ganz, ebenso wenig wie wir verstehen, dass ein gesunder Zustand der Nervensubstanz für alle lebenswichtigen Prozesse unerlässlich ist. Selbst Läsionen in der Ernährung sind heute bekanntermaßen von primären Störungen des nervösen Einflusses abhängig. Dies zeigt sich bei bestimmten Hautkrankheiten, wie z.B. Herpes zoster, der die Zerstörung bestimmter Nerven genau verfolgt. Und es ist bekannt, dass die Verletzung von Nervenstümpfen nicht selten mit einer gestörten Ernährung und einem Versagen der reparativen Kraft an den Stellen, an die solche Nerven verteilt sind, einhergeht. Tatsächlich ist der Einfluss des Nervensystems auf die Ernährungsoperationen so ausgeprägt, dass man sich die Frage gestellt hat, ob es trophische Nerven gibt, die auf die Gewebeelemente selbst verteilt sind, deren besondere Funktion darin besteht, diese Elemente in einem gesunden Ernährungszustand zu halten. Der Beweis, dass der Verdauungsprozess auf unerklärliche Weise unter dem unmittelbaren Einfluss des Nervensystems steht, sei es zerebrospinal oder trophisch, ist vielfältig und reichlich vorhanden. Die Verdauungssekrete sind bekanntlich die Produkte lebender Zellen, die reichlich mit Nervenfasern versorgt werden, und wir können leicht glauben, dass die potentielle Energie dieser Zellkraft wahrscheinlich lebensnotwendig und trophisch ist.

Jedenfalls ist sie im Bereich der gewöhnlichen Chemie unbekannt. Die Verdauungsfermentationen, wie Roberts deutlich hervorhebt, sind die direkten Produkte lebender Zellen. Ihre Wirkungsweise, so behauptet er, habe keine Ähnlichkeit mit der gewöhnlichen chemischen Affinität. Es hat einen ausgeprägten physiologischen Charakter. Sie beziehen ihre lebensnotwendigen Gaben auch nicht aus materiellen Substanzen. „Sie geben nichts Materielles und nehmen nichts von den Substanzen, auf die sie einwirken. Die albuminoide Materie, die ihre Masse ausmacht, ist offensichtlich nicht mehr als die materielle Substanz einer besonderen Art von Energie – so wie der Stahl eines Magneten das materielle Substrat der magnetischen Energie ist, aber nicht selbst diese Energie“ (Roberts).

Dass diese lebende Zellkraft zum Teil zumindest teilweise aus dem Nervensystem stammt, zeigt sich an den bekannten Effekten mentaler Emotionen wie akute Trauer, Verzweiflung etc., die den Verdauungsprozess sofort zum Stillstand bringen. Versuche an den niederen Tieren haben auch den direkten Einfluss des Nervensystems auf die Magensekretion gezeigt.

Wilson Philip hat durch verschiedene Experimente an Kaninchen und anderen Tieren gezeigt, dass, wenn das achte Nervenpaar im Nacken geteilt wird, jegliche Nahrung, die die Kreaturen danach essen können, unverdaut im Magen verbleibt, und nach dem Tod, wenn der Nerv geteilt wurde, werden die Mäntel des Magens nicht verdaut gefunden, egal wie lange das Tier tot war.

Bernard erregte auch eine reichliche Sekretion durch Galvanisierung des Pneumogastrikums, und durch einen Abschnitt desselben Nervs stoppte er den Verdauungsprozess und produzierte „Blässe und Erschlaffung des Magens“.

In jüngster Zeit wurden Zweifel an diesen Aussagen von Bernard und Frerichs geäußert. Und die klinische Beobachtung bestätigt, was theoretische Überlegungen nahe legen würden. So sind starke geistige Eindrücke bekannt, die plötzliche Verhaftung der Sekretion hervorrufen, und das, was die Sekretion verhaftet, kann, wenn sie fortgesetzt wird, zu einer Perversion derselben führen.

Weitere Informationen: https://www.niddk.nih.gov/health-information/digestive-diseases/irritable-bowel-syndrome

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