Ulrich Deuschle: „Wir lassen die Bürger im Land mit ihrem Unbehagen gegen neue Moscheeprojekte nicht allein“
Die baden-württembergischen Republikaner wollen mit einem Bürgerentscheid Minarettverbot auf Landesebene den Bürgern die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, ob es mit der schleichenden Islamisierung des Landes so weiter gehen soll.
Es gibt in verschiedenen Kommunen Baden-Württembergs Pläne für neue Moscheebauten, die bei den Bürgern zum Teil beträchtliche Ängste verursachen, so der Landesvorsitzende Ulrich Deuschle. „Was alle betrifft, muss auch von allen Bürgern entschieden werden.“
Ein Verbot von Minaretten schränkt keineswegs das Grundrecht der Religionsfreiheit ein.
„Nirgends steht geschrieben, dass Moscheen unbedingt orientalische Prunkbauten mit hochaufragenden Minarettürmen sein müssen“, so Deuschle. Als Muslim kann man sehr wohl in einem der landestypischen Architektur angepassten Gebäude ohne Minarett seine Religion frei ausüben.
Das Minarettverbot richtet sich gegen den einseitigen politischen Machtanspruch eines fundamentalistischen Islam und setzt ein Zeichen gegen die zunehmende Islamisierung unseres Landes, die von der Mehrheit der Bürger Baden-Württembergs, genau wie in der Schweiz, nicht gewollt wird.
Die Republikaner verurteilen die Boykottaufrufe türkischer Politiker gegenüber der Schweiz auf das Schärfste und werten diese als massive Einmischung in die inneren Angelegenheiten unseres Nachbarlandes. Mit der Missachtung demokratischer Abstimmungen disqualifiziert sich der EU-Beitrittskandidat Türkei in jeglicher Hinsicht.
V.i.S.d.P.: Die Republikaner, Landesverband Baden-Württemberg
Pressemittielung Nr. 15/09 vom 03.12.2009